Am 1. Januar 2025 startete das neue Forschungs- und Entwicklungsprojekt der IDM-Systems Zrt., das sich auf die automatisierte Qualitätskontrolle von Industrieprodukten mit komplexen geometrischen und Oberflächeneigenschaften konzentriert.
Das Projekt wird vom Nationalen Amt für Forschung, Entwicklung und Innovation mit 437.499.023 Forint unterstützt und soll bis zum 31. Dezember 2026 abgeschlossen sein.
In der diskreten Fertigung stellt die zuverlässige und dokumentierte Prüfung komplex geformter Produkte, die auf flexiblen Fertigungslinien hergestellt werden, eine immer größere Herausforderung dar. Herkömmliche Messsysteme mit einem Freiheitsgrad sind begrenzt und gewährleisten daher in vielen Fällen keine genaue und vollständige Prüfung.
Die Entwicklung von IDM-Systems zielt darauf ab, dieses Problem durch den Einsatz von Mechanismen mit mehreren Freiheitsgraden sowie Roboterarmen mit sechs Freiheitsgraden und Lasersnapshot-Scannern zu lösen. Das System wird in der Lage sein, die untersuchten Objekte oder Scannerköpfe vielseitig zu bewegen und die Geometrie vollständig zu scannen, wodurch Blindflecken minimiert und die Messgenauigkeit erhöht werden.
Während des Projekts zu entwickelnde Softwaremodule:
- Kalibrierung,
- Messplanung,
- automatische Bahngenerierung,
- Punktwolkenerstellung,
- Ergebnisauswertung.
Die Lösung lässt sich direkt in die SPS-Steuerungen der Fertigungslinie sowie in übergeordnete Unternehmenssysteme (MES, MOM, LIMS) integrieren. Das Ergebnis ist eine universelle Hardware-Software-Plattform, die in einem breiten industriellen Umfeld eingesetzt werden kann.
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